Informationen zum Coronavirus COVID-19 in Schweden

  • Was tun bei Corona-Symptomen?
    Es ist sehr wichtig, dass Sie in Ihrer Unterkunft bleiben, wenn Sie Symptome haben. Rufen Sie die örtliche Hälsocentral oder die Hotline-Nummer 1177 an (Englisch ist wählbar). Ihre direkten Mitbewohner sollten sich ebenfalls isolieren und Kontakt mit der Hälsocentral / 1177 aufnehmen, um das weitere Vorgehen zu klären.
  • Aktuelle Informationen zur Lage und Einreise nach/aus Schweden finden Sie auf:

www.auswaertiges-amt.de/schweden

  • Geltende Corona COVID-19 Regeln in Schweden:
    • Versammlungsverbot mit über 50 Personen. Bei Verstößen wird der Veranstalter mit Bußgeld oder Gefängnis bis zu 6 Monate belangt: www.polisen.se (schwedisch).

 

Icemakers weiht Ladestation für Elektrofahrzeuge in Arvidsjaur ein

Bürgermeisterin Sara Lundberg und Michael Lindeman (Icemakers AB) bei der Einweihung der Icemakers-Ladesäule in Arvidsjaur
Foto: Icemakers

In der Skillnadsgatan 19, Arvidsjaur hat die Firma Icemakers Anfang Februar eine Ladesäule für AC und DC-laden installiert (22 kW Wechselstrom – Typ2 sowie 50 kW Gleichstrom CCS)
„Unsere öffentlichen Ladesäulen in Arvidsjaur und Arjeplog machen es möglich, dass unsere Gäste aus der Fahrzeugindustrie ihre Elektrofahrzeuge auch außerhalb der jeweiligen Testanlagen DC laden können“, sagt Michael Lindeman (VD von Icemakers).
Michael hofft, dass in naher Zukunft die Ladeinfrastruktur in den Kommunen Arjeplog und Arvidsjaur weiter ausgebaut wird. „Es ist wichtig, die Möglichkeit zu bieten, wichtige Erprobungsfahrten auszuweiten und externe Lademöglichkeiten zu erproben“, sagt er.
Natürlich richtet sich das Ladeangebot auch an Einheimische, die vielleicht dadurch motiviert werden, auf ein Elektrofahrzeug umzusatteln.
Die Bezahlung ist via APP oder Kreditkarte (VISA/Mastercard) möglich.
Zum Artikel auf www.arvidsjaur.se mit Fotos und schwedischem Text

ZF-Testanlage Arvidsjaur

Die Ära Bodo Barth geht zu Ende – Corrado Borgia wird Nachfolger

Bodo Barth (li) und Corrado Borgia (re) von der ZF-Testanlage Arvidsjaur  Foto: ZF

Seit 1984 ist Bodo Barth, Geschäftsführer und Hausherr der ZF-Wintertestanlage bei Arvidsjaur, ein bekanntes Gesicht hier in der Wintertestregion. Jetzt geht seine letzte Dienstreise zu Ende: Nach 36-Jahren Wintererprobung bestreitet er am Freitag seinen letzten Arbeitstag vor seinem Ruhestand in Arivdsjaur. „Zählt man alle Zeiten zusammen, habe ich insgesamt rund sieben volle Jahre hier verbracht“, berichtet Bodo Barth. Eine spannende Zeit mit vielen geschäftlichen und privaten Kontakten.
Immer mit Herzblut dabei hat Bodo Barth die Testanlage durch die Jahrzehnte gesteuert. Darunter waren viele technische Herausforderungen und interne Firmenübernahmen. „Das alles hätte niemals ohne unsere schwedischen Partner funktioniert. Mich hat immer wieder beeindruckt, wie praktikabel die Schweden arbeiten“, berichtet er. Seit Jahrzehnten sorgen Olof Borgman & Team (Hotel Edström) für gut präparierte Teststrecken und kümmern sich um die Gebäude und Unterkünfte für die Kollegen von ZF und ihre Kunden. Bodo Barth bedankt sich hierfür ganz herzlich.
Vermissen wird Bodo Barth den richtigen Winter, das steht fest. Für jemanden, der 36 Jahre lang Schnee und Eis in allen Varianten kennen gelernt hat, ist der deutsche Winter wohl gewöhnungsbedürftig. Aber erstmal wird er seinen Ruhestand genießen und wer weiß, vielleicht steigt er eines Tages wieder in ein Flugzeug Richtung Arvidsjaur.

In Bodos Fußstapfen tritt sein Stellvertreter Corrado Borgia, seit 1988 an Bodos Seite tätig und bei der Wintererprobung dabei. Auch er ist ein Mann der Praxis und schätzt das unkomplizierte aber doch professionelle Miteinander mit den schwedischen Kolleginnen und Kollegen „Trotz Schwierigkeiten hier in der Region Saisonpersonal zu bekommen, haben wir immer einen guten Service erlebt“, berichtet er.
Als Verantwortlicher für die ZF-Testanlagen in Europa liegen die Herausforderungen für Corrado Borgia in den nächsten Jahren insbesondere im Ausbau der Infrastruktur für E-Mobilität und der Weiterentwicklung der Testanforderungen die ZF erfüllen muss. „Wir sind auf einem guten Weg und bereit für die Zukunft“, berichtet der neue Chef der Testanlage. Die Umsetzung bedarf der Unterstützung eines guten Teams, auf das sich Corrado immer verlassen kann intern sowie extern. Und dafür bedankt er sich ganz herzlich.

Der WINTERKURIER wünscht Bodo Barth alles Gute für seinen Ruhestand und Corrado Borgia viel Erfolg!